Gymondo Magazin

Heißhunger? 5 Tricks, die du garantiert noch nicht kennst 

Studien zeigen, dass Junkfood süchtig machen kann. Wir haben 5 ungewöhnliche Tricks für dich, mit denen du dem Heißhunger den Garaus machst. Du wirst überrascht sein!

Wir alle kennen sie, wir alle haben sie: Heißhungerattacken. Für jeden, der Wert auf gesunde Ernährung legt, können sie der schlimmste Feind sein. Leider verleiten uns diese Gelüste selten dazu, einen großen Salat zu essen; vielmehr begehren wir bei einer Heißhungerattacke meist stark verarbeitete Lebensmittel, die vor Zucker, Fett und Salz geradezu triefen.  Junkfood kann süchtig machen und steht uns bei unseren gesundheitlichen und sportlichen Zielen oft im Weg. Obwohl wir wissen, dass Junkfood nicht gut für uns ist, sabotieren wir uns oft selbst und schaffen es nicht, die letzten paar Kilo zu verlieren oder unser Wunschgewicht zu halten. Wir alle kennen eine Vielzahl von Tipps und Tricks, um Heißhungerattacken zu vermeiden und zu widerstehen, doch sind wir mal ehrlich, wie viele von ihnen haben uns tatsächlich geholfen? Probiere es stattdessen einmal mit diesen 5 ungewöhnlichen Tricks, wenn dich der Heißhunger das nächste mal überkommt. 

#1 Eine Sache des Bauchgefühls

Wenn du dich schon öfter gefragt hast, warum du deinen Gelüsten nicht widerstehen kannst, obwohl du sonst ein konsequenter Mensch bist – hast du dabei schon einmal an deine Darmbakterien gedacht? Unser Darm enthält etwa 100 Billionen Bakterien, die zusammen ein ganzes Kilogramm wiegen. All diese Bakterien stehen eng mit unserem Immunsystem und unserem Gehirn in Verbindung. Darm und Hirn sind viel enger miteinander verbunden als du vielleicht denkst. Nicht umsonst wird der Darm auch als “zweites Gehirn” bezeichnet. Studien zeigen, dass Imbalancen der Bakterien in deinem Darm – der sogenannten Darmflora – bewirken können, dass dein Gehirn vermehrt Hungersignale aussendet und dein Bedürfnis nach Junkfood steigt. Um sicherzustellen, dass deine Darmflora ein ausgewogenes Verhältnis der für uns wichtigen Bakterienstämme beibehält, solltest du fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kombucha oder Sauermilchprodukte (wie Joghurt, Kefir oder Ayran) in deine Ernährung integrieren. All diese probiotischen Lebensmittel enthalten wichtige Darmbakterien, die deine Verdauung und dein Immunsystem verbessern können – und deinen Heißhungerattacken ein Ende bereiten. 

#2 Probier’s mal mit Magnesium

Bist du ein echter Schokoladenjunkie? Wenn du dich mal wieder tief mit dem Löffel im Nutellaglas erwischst, liegt das vielleicht gar nicht an mangelnder Willenskraft, sondern könnte auf einen Magnesiummangel hinweisen. Studien zeigen, dass besonders Frauen, bedingt durch ihren Zyklus, oft unter Magnesiummangel leiden. Und Magnesium ist wohl worin enthalten? Richtig, Kakao. Statt das nächste mal zu Milka, Ritter Sport und Co. zu greifen, probiere es doch mal mit unserem gesunden Schoko Tassenkuchen. Alternativ kannst du auch mehr grünes Gemüse wie Spinat, Gurken, Avocado etc. in deinen Ernährungsplan integrieren. In der Gymondo App findest du Hunderte leckere Rezepte, die dir dabei helfen können.

#3 Spaziere nach draußen statt zum Kühlschrank

Die meisten von uns sind 24/7 in greifbarer Nähe ihrer Süßigkeitenschublade. Doch bevor du das nächste Mal zum Kühlschrank wanderst oder in deinen Süßigkeiten wühlst, probier’s doch erstmal mit einem kleinen Spaziergang. Studien zeigen, dass selbst ein kurzer 15-minütiger Spaziergang an der frischen Luft Heißhungerattacken reduzieren kann. Wenn du das nächste mal den Ruf nach Süßem verspürst, atme tief ein, bewege dich ein wenig im Freien (und versuche dabei, nicht zufällig in den nächstgelegenen Supermarkt zu schlendern!) und dann überleg nochmal, ob du diese Tüte Haribo immer noch willst. 

#4 Der süße Duft des Erfolgs

Was riecht noch besser als ein fettiges Stück Salamipizza? Jasmin! Was zunächst seltsam klingt, hat sich in einer wissenschaftlichen Studie bewährt: Der Geruch von Jasmin kann das Bedürfnis nach Junkfood um bis zu 13% senken und sorgt dabei auch noch für einen angenehmeren Duft in deiner Wohnung als die Pizza im Backofen. 

#5 Kauen statt verdauen!

Wenn du das nächste Mal das Verlangen nach einem Stück Sahnetorte verspürst, dann probier’s stattdessen doch mit ein paar Kaugummis. Studien zeigen, dass besonders Minzkaugummis gegen Heißhungerattacken helfen- und den Appetit verringern können. Nur 15 Minuten Kaugummi kauen kann dir dabei helfen, seltener zu snacken und verbraucht dabei sogar noch ein paar extra Kalorien – achte jedoch auf den Zuckergehalt und greife besser nach der zuckerfreien Variante. 

Bonus-Tipp: Geh nie auf leeren Magen einkaufen!

Jeder kennt das Gefühl – du stehst hungrig im Supermarkt und schmeißt gierig alles in den Wagen, worauf du gerade Lust hast. Meistens handelt es sich dabei leider nicht gerade um die gesündesten Lebensmittel. Ein Supermarkt ist wahrscheinlich der schlimmste Ort, an dem du sein kannst, wenn eine Heißhungerattacke einsetzt. Wie eine Einstiegsdroge gibt dir das Süßigkeitenregal Zugang zu wirklich allem, was du in solch einer Situation nicht vor der Nase haben solltest. Und die “schlimmsten” und begehrtesten Snacks stehen dabei noch direkt auf Augenhöhe, was es nicht wirklich leicht macht, zur gesunden Alternative zu greifen. Wie du das vermeiden kannst? Geh niemals mit leerem Magen einkaufen! Wenn du weißt, dass du Milka und Co. nicht widerstehen kannst, vermeide bewusst die Regale, in denen du die schlimmsten Lebensmittel findest, um gar nicht erst in Versuchung zu kommen. 

Was du daraus lernen kannst

Niemand ist immun gegen Heißhungerattacken. Das Verlangen nach Junkfood ist uns allen bekannt und kann nicht nur zu Gewichtszunahme, sondern sogar zu Essstörungen wie Binge Eating führen. Was uns hilft, ist uns über unsere Essgewohnheiten bewusst zu werden, um nicht in eine Abwärtsspirale zu geraten. Führe dir vor Augen, was deine Heißhungerattacken auslöst und wie du sie vermeiden bzw. abmildern kannst. Ernähre dich gesund und ausgewogen. Wenn dir das schwer fällt, dann findest du hier weitere Tipps, wie du dich von Junkfood entwöhnen kannst. Und vergiss nicht – auch Fehler sind menschlich. Was zählt ist der Faktor Regelmäßigkeit in deiner gesunden Ernährung. Du schaffst das!

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Janni Mankartz

Fitness Content Copywriter #TeamGymondo

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